Ein Vogel, der umherzieht, lässt an jedem Ort eine Feder.

Portugiesisches Sprichwort

Seit meinem Masterabschluss landete ich auf diversen lehrreichen Flugplätzen, darunter:

2014–2016

Als wissenschaftliche Assistentin am Historischen Seminar der Universität Luzern, wo ich u.a. das Proseminar ««Opa war (k)ein Nazi». NS-Täterschaft auf dem öffentlichen, wissenschaftlichen und familiären Prüfstand» durchführte, für den Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Aram Mattioli englische Quellentexte übersetzte, diverse Fachrecherchen ausführte, Abstracts verfasste und das Manuskript seines Buches «Verlorene Welten» lektorierte.

2011–2014

Als studentische und wissenschaftliche Mitarbeiterin in den Stadtarchiven Luzern und Sursee, wo ich das elektronische Fotoarchiv wissenschaftlich betreute (Aufbereitung der Files für die Ablage ins digitale Langzeitarchiv, Verzeichnung, konservatorische Aufbereitung der analogen Originale für die Ablage ins «stille Archiv»), Baupolizeiakten und Privatarchive erschloss (2011-2014).

2008–2021

An der HSLU – Soziale Arbeit; zuerst als Transkribentin zahlreicher Interviews und Gruppendiskussionen (Schweizerdeutsch, Deutsch, Englisch), später als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Forschungsprojekt zu gewaltsamen Todesfällen fremdplatzierter Kinder, für das ich die rechtlichen Grundlagen von Fremdplatzierungen in vier Schweizer Kantonen aufarbeitete und biografische Interviews mit Zeitzeug:innen führte.

2016

Als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Unabhängigen Expertenkommission (UEK) «Administrative Versorgungen», für die ich hochsensible offene, narrative und themenzentrierte Interviews mit Institutionsvertretenden sowie teilweise traumatisierten Betroffenen von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen führte, einen internen Workshop mitgestaltete und ein Porträt verfasste.

2017–2018

Als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Anlaufstelle für Betroffene von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen im Staatsarchiv Zürich, wo ich Menschen in enger Kooperation mit Opferhilfe- und weiteren Anlaufstellen bei der Einreichung ihres Gesuchs um einen sog. «Solidaritätsbeitrag» unterstützte und Aktenrecherchen zwecks Dokumentation durchführte.

2020–2024

Als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bern, wo ich im Austausch mit Vertreterinnen der Organisation «Back to the Roots» Adoptionen von Kindern aus Sri Lanka in den Kanton St. Gallen zwischen 1973 und 2002 erforschte, die Ergebnisse in einem dreisprachigen Bericht sowie in internationalen wie nationalen Workshops vermittelte. Weiter koordinierte und begleitete ich die Herkunftssuche einer Frau, die in den 1950er-Jahren aus der Schweiz in die USA zwangsadoptiert wurde.

2016

Als Korrektorin bei Brunner Medien AG, wo ich diverse deutsche, französische und englische Texte (Periodika, Bücher aus dem hauseigenen Verlag sowie Akzidenzen) hinsichtlich Rechtschreibung, Grammatik, Stil, Typographie und sachlicher Richtigkeit überprüfte.

Aktuell fliegen diese Engagements weiter:

seit 2014

Als freiberufliche Korrektorin und Lektorin diverser Seminar- und Diplomarbeiten, Webseiten, Werbematerialien und der deutsch-hebräischen Sprach-Lern-Zeitung «Ma chadasch, Omri?/Was gibt’s Neues, Omri?».

seit Mai 2026

In Gestalt eines Mandats koordiniere ich die Überarbeitung thematischer Artikel zu ausgewählten Berufen des Historischen Lexikons der Schweiz. Dieses Projekt steht im Zusammenhang mit dem Jubiläum der beiden Schweizerischen Ausstellungen für Frauenarbeit (SAFFA) in Bern (1928) und Zürich (1958), das im Jahr 2028 gefeiert wird.

seit 2024

Als Mitglied des Vereins Frauenstadtrundgang Luzern, für den ich zusammen mit meinen Kolleginnen unter der Leitung der Historikerin Nicole Schraner den Rundgang «wettKÄMPFERINNEN» zur Luzerner Frauensportgeschichte erarbeitete und das in Kooperation mit dem Verein Tschutti Heftli gestaltete Sammelalbum lektorierte. Zudem verantworte ich die Co-Projektleitung eines Rundgangs, der die Fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen in Luzern vor 1981 mit einem Fokus auf betroffene Frauen in den Blick rücken wird. Dafür warben wir erfolgreich Finanzierungshilfe vom Bundesamt für Justiz ein.